Der Ablauf der Operation zur Behebung einer Nasenscheidewandverkrümmung und mögliche Risiken
Die Atemwegprobleme umfassen eine Nasenscheidewandverkrümmung, die die Lebensqualität vieler Menschen beeinträchtigt. Die Nasenscheidewand, die die beiden Hälften der Nasenhöhle trennt, kann aus verschiedenen Gründen verkrümmt sein, was zu zahlreichen Beschwerden führen kann, wie Atembeschwerden, Nasenverstopfung und sogar Kopfschmerzen. In der Medizin gibt es verschiedene Methoden zur Behandlung der Nasenscheidewandverkrümmung, wobei die Auswahl des am besten geeigneten Verfahrens auf den Ergebnissen medizinischer Untersuchungen basiert.
Submucosale Septumresektion
Die submucosale Septumresektion ist das am häufigsten angewandte Verfahren zur Behandlung der Nasenscheidewandverkrümmung, das erhebliche Vorteile bietet. Bei der Operation werden die die Atmung behindernden Veränderungen gezielt angegangen, während die Schleimhaut unversehrt bleibt. Zu Beginn des Eingriffs bereitet der Chirurg den Patienten mit Narkose oder lokaler Betäubung vor, um das Operationsgebiet angemessen zu betäuben.
Zu Beginn des Eingriffs macht der Chirurg einen Schnitt auf einer Seite der Nase und sichert mit einer unter die Knorpel- und Knochenhaut injizierten Betäubungslösung die Schmerzfreiheit. Die Schleimhaut, die Knorpelhaut und die Knochenhaut werden vorsichtig abgetrennt, um Zugang zu den knorpeligen und knöchernen Teilen zu erhalten. Anschließend werden die aus der Mittellinie herausragenden Knorpelstücke entfernt, und gegebenenfalls wird auch der knöcherne Grat entfernt, um die normale Nasenatmung wiederherzustellen.
Nach Abschluss des chirurgischen Eingriffs wird die Schleimhaut wieder an ihren Platz gebracht, wobei darauf geachtet wird, dass die zuvor entfernten Teile nicht mehr vorhanden sind. Während der Wundversorgung werden Tampons in die Nasenlöcher eingelegt, die in der Regel nach ein bis zwei Tagen entfernt werden. Die Dauer der Operation variiert, beträgt jedoch normalerweise zwischen einer halben und anderthalb Stunden. Der Grad der Nasenscheidewandverkrümmung und die Notwendigkeit einer Narkose beeinflussen die Dauer des Eingriffs.
Septoplastik
Die Septoplastik, die Nasenscheidewandplastik, ist ein weiteres Verfahren, das zur Korrektur von Deformationen der Nasenscheidewand dient. Diese chirurgische Technik hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt und bietet zunehmend individuellere Lösungen. Die ersten Schritte der Operation ähneln dem Verfahren der submucosalen Septumresektion, jedoch unterscheidet sich die Schnitttechnik.
Bei der Septoplastik bezieht der Chirurg die gesamte Länge der Nasenscheidewand ein und versucht, die Entfernung von Knorpel zu minimieren. Ziel des Eingriffs ist es, den Knorpel wiederherzustellen und die Nasenscheidewand in eine gerade vertikale Position zu bringen. Gelegentlich werden Schnitte an der konkaven Seite des Knorpels vorgenommen, um den Druck der verbleibenden Gewebe auf der konvexen Seite zu verringern und den deformierten Teil zu begradigen. Während des Verfahrens kann es, falls erforderlich, auch zur Verstärkung des Knorpels kommen, wobei Gewebe aus zuvor entfernten Teilen oder von anderen Bereichen, wie etwa Knorpel von Rippen, verwendet wird.
Nach der Operation müssen die Patienten den Zustand des operierten Bereichs im Auge behalten, da die Blutung allmählich abklingen kann. Das Auftreten von postoperativem Hustenreiz und blutigem Auswurf ist normal, und Schwellungen im Bereich der Nase sind ebenfalls häufig. Nach Entfernung des Tampons, sofern keine Blutung auftritt, können die Patienten in der Regel entlassen werden, obwohl die Empfindlichkeit der Nase wochenlang bestehen bleiben kann.
Chirurgische Risiken und Komplikationen
Jeder chirurgische Eingriff, einschließlich der Operation an der Nasenscheidewand, birgt bestimmte Risiken und Komplikationen. Zu den häufigsten Komplikationen gehören die Bildung von Blutgerinnseln zwischen den Schleimhautblättern sowie das Verkrusten der Nasenschleimhaut an der Kante der Defekte. Selten kann es aufgrund von Knorpelgewebsnekrose zu einer Perforation kommen, insbesondere bei der submucosalen Septumresektion.
Es können auch Infektionen auftreten, und es besteht die Möglichkeit, dass nach der Operation neue Engstellen oder Verwachsungen entstehen, die die Nasenatmung behindern. Es ist wichtig, dass die Patienten sich der möglichen Risiken bewusst sind und sich gründlich über die Einzelheiten des Eingriffs informieren. Fachgerechte medizinische Versorgung und die Zusammenarbeit des Patienten können dazu beitragen, das Risiko von Komplikationen zu minimieren und zu einer erfolgreichen Genesung beizutragen.