Allgemeine Anästhesie, auch bekannt als Narkose
Az allgemeine Anästhesie, allgemein bekannt als Narkose, ist ein medizinisches Verfahren, das eine kontrollierte Reduzierung des Bewusstseins ermöglicht, sodass das Schmerzempfinden des Patienten aufgehoben wird und die Skelettmuskulatur entspannt. Während dieses Prozesses befindet sich der Patient in einem vollständig bewusstlosen Zustand, was für viele chirurgische Eingriffe unerlässlich ist. Die Narkose dient nicht nur der Schmerzlinderung, sondern gewährleistet auch die Bewegungsunfähigkeit des Patienten und die Sicherheit der chirurgischen Umgebung.
Die verschiedenen Formen der modernen Anästhesie
Die moderne Anästhesie umfasst verschiedene Formen, von denen die allgemeine Anästhesie die häufigste ist. Während des Verfahrens werden das Bewusstsein, das Gedächtnis und die autonomen Körperreaktionen des Patienten kontrolliert geschwächt, was es den Chirurgen ermöglicht, den Eingriff sicher durchzuführen. Die Vorbereitung und Durchführung der Narkose erfolgt nach strengen Protokollen, um die Risiken zu minimieren und die Sicherheit des Patienten zu gewährleisten.
Die Prinzipien und Wirkungen der Anästhesie
Das Ziel der allgemeinen Anästhesie ist es, Schmerzfreiheit zu erreichen, das Bewusstsein zu reduzieren und die Bewegungsunfähigkeit während der Operation zu gewährleisten. Während der Narkose gerät der Patient in einen bewusstlosen Zustand und erinnert sich nicht an den Eingriff, da er unter dem Einfluss von Amnesie steht. Besonders wichtig ist es, die autonomen Funktionen des Patienten während des Verfahrens zu überwachen, da die Reflexe von Atmung und Schlucken durch die Anästhetika geschwächt werden.
Die während der Narkose verwendeten Medikamente lassen sich in zwei Hauptkategorien einteilen: Inhalations- und intravenöse Anästhetika. Inhalationsmittel sind Gase oder vernebelte Flüssigkeiten, die über eine Maske in den Körper des Patienten gelangen, während intravenöse Mittel direkt in den Blutkreislauf injiziert werden. In der Praxis ist die Anwendung von intravenösen Mitteln verbreiteter, da sie schnell und kontrolliert wirken. Die Überwachung der Dosierung der Medikamente während der Narkose ist unerlässlich, um die angemessene Tiefe der Anästhesie zu erreichen.
Die anästhesiologische Untersuchung
Vor der Narkose ist eine detaillierte anästhesiologische Untersuchung unerlässlich. Dabei bewertet der Arzt den Gesundheitszustand des Patienten sowie frühere Operationen und deren Komplikationen. Ziel der anästhesiologischen Untersuchung ist es festzustellen, ob der Patient sicher narkotisiert werden kann und welche Anästhetika und deren Dosierung am besten für die Art des Eingriffs geeignet sind.
Laut den Empfehlungen der American Society of Anesthesiologists werden die Patienten in sechs Gruppen eingeteilt, basierend auf den Risiken und dem allgemeinen Gesundheitszustand. Die Ärzte berücksichtigen das Alter, Geschlecht, Gewicht, die Medikamentenempfindlichkeit des Patienten sowie Lebensgewohnheiten wie Rauchen und Alkoholkonsum. Während der Untersuchung wird auch nach dem Lebensstil, den Sportgewohnheiten, der Ernährung und schädlichen Gewohnheiten des Patienten gefragt.
Ein wichtiger Aspekt ist das Vorhandensein von chronischen Erkrankungen des Patienten und deren Medikation. Wenn der aktuelle Gesundheitszustand oder die Erkrankungen dies rechtfertigen, kann der Anästhesist weitere Fachuntersuchungen anfordern. Die richtige Diagnose und die angemessenen Vorbereitungen sind entscheidend, damit die Operation reibungslos und sicher durchgeführt werden kann.
Die Vorbereitung und Phasen der Anästhesie
Während der Vorbereitung zur Narkose unterschreibt der Patient eine Einverständniserklärung, die auch mögliche Komplikationen der Narkose enthält. Am Tag vor der Operation ist es in der Regel untersagt, zu essen und zu trinken, um eine Aspiration in die Lunge zu vermeiden. Vor der Operation muss der Patient die vom Anästhesisten empfohlenen Medikamente einnehmen, darunter Beruhigungsmittel, Blutdrucksenker und Schmerzmittel.
Die allgemeine Anästhesie lässt sich in vier Phasen unterteilen. Die erste Phase ist die Einführung der Anästhesie, in der die bewussten Funktionen abnehmen, das Schmerzempfinden jedoch noch erhalten bleibt. Die zweite Phase ist der REM-Zustand, in dem die Bewegungen des Patienten unkontrollierbar sind und Übelkeit auftreten kann. Die dritte Phase ist der Zustand der chirurgischen Anästhesie, der das Ziel ist, da in diesem Moment die Muskeln des Patienten entspannen und die Atmung regelmäßig wird. Die vierte Phase, die bei einer Überdosierung auftreten kann, sollte vermieden werden, da sie einen lebensbedrohlichen Zustand verursachen kann.
Während der Operation wird der Zustand des Patienten kontinuierlich überwacht, wobei EKG, Blutdruck und Atmung im Auge behalten werden. Die Tiefe der Anästhesie zeigt sich auch in klinischen Zeichen, aber verschiedene Monitore können ebenfalls helfen, das angemessene Niveau aufrechtzuerhalten.
Die Komplikationen und Risiken der Anästhesie
Obwohl die allgemeine Anästhesie heutzutage ein sicheres Verfahren ist, können Komplikationen auftreten, die in verschiedenen Formen auftreten können. Ein besonders gefürchtetes Risiko ist das Erwachen während der Operation, wenn der Patient bei Bewusstsein ist, sich aber nicht bewegen kann. Dies kann insbesondere bei der Anwendung von schnell wirkenden Anästhetika vorkommen.
Nach der Operation kann der Patient Übelkeit und Erbrechen erleben, was zu einem Unwohlsein ähnlich einem Kater führen kann. Darüber hinaus können Anästhetika toxische Auswirkungen auf die Leber, die Nieren oder die roten Blutkörperchen haben, was während des Eingriffs besondere Aufmerksamkeit erfordert.
Eine seltene, aber schwere Komplikation ist die maligne Hyperthermie, die als Folge einer Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Anästhetika auftritt. Zu den Symptomen gehören schneller Herzschlag, hohes Fieber, Muskelkrämpfe und Atembeschwerden. Solche Fälle erfordern eine dringende medizinische Intervention, da sie einen lebensbedrohlichen Zustand hervorrufen können.
Um die Komplikationen während anästhesiologischer Verfahren zu minimieren, folgen die Fachärzte strengen Protokollen und überwachen kontinuierlich den Zustand des Patienten, um einen reibungslosen Verlauf der Operation und die Sicherheit des Patienten zu gewährleisten.