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Die Krebserkrankungen der Schambeinregion
Die Vulva, also der äußere Teil der weiblichen Geschlechtsorgane, steht trotz ihrer zahlreichen Funktionen relativ selten im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, wenn es um tumoröse Veränderungen geht. Solche Veränderungen können sowohl gut- als auch bösartig auftreten. Während gutartige Tumoren wie Lipome oder Fibrome in der Regel kein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellen, kann ihre Entfernung notwendig sein, um eine genaue Diagnose zu stellen. Bei diesem Verfahren ist eine mikroskopische Untersuchung erforderlich, die bestätigt, dass die Veränderung tatsächlich nicht bösartig ist. Bösartige Tumoren der Vulva, obwohl seltener, sind dennoch besorgniserregend, da sie etwa 5 % der tumorösen Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane ausmachen. Die häufigste Form ist das Plattenepithelkarzinom, das sich aus der histologischen Struktur…