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    Die Sichelzellenanämie

    Die Sichelzellenanämie ist eine erbliche Form der Anämie, die aufgrund einer Hemoglobinabweichung entsteht. Der Hintergrund der Krankheit ist eine genetische Mutation, die zu einer Veränderung des Hämoglobinmoleküls in den roten Blutkörperchen führt. Diese Erkrankung tritt am häufigsten in der mediterranen und afrikanischen Bevölkerung auf, ist jedoch auch in anderen Regionen zu finden. Die Sichelzellenanämie ist die häufigste Form der Hämoglobinopathien, wobei das pathologische Hämoglobin, das sogenannte HbS, das normale Hämoglobin im Körper ersetzt. Die Vererbung der Krankheit Die Vererbung der Sichelzellenanämie erfolgt autosomal-rezessiv, was bedeutet, dass die Erkrankung nur bei denjenigen auftritt, die das abnormale Gen von beiden Elternteilen geerbt haben. Personen, die das pathologische Gen nur von einem Elternteil…